Filmdetail

Synopsis
  • Der Film macht erstmals das musikalische Gesamtwerk des griechischen Komponisten Theodorakis zum Hauptthema und offenbart dieses Œvre damit gleichzeitig als immer wieder überraschend unbekannt. Das facettenreiche Porträt entstand im Bewusstsein, dass die Auseinandersetzung mit Theodorakis immer eine Auseinandersetzung bleiben wird, die über Person und Werkschaffen hinausgeht. In dieser Hinsicht ist der Film eine Skizze im besten Sinne. Sie erhellt schlaglichtartig ein in der Musikgeschichte einzigartiges Werk.

    In einer knappen Stunde gibt die chronologisch aufgebaute Dokumentation einen konzentrierten Überblick über Theodorakis’ inzwischen rund sieben Jahrzehnte währendes künstlerisches Schaffen – angefangen mit den ersten Liedern und der Kassiani-Liturgie des noch jugendlichen Theodorakis, über die Kammermusikwerke und die Sinfonietta aus den 40ern, die 1. Suite für Klavier und Orchester und andere Werke aus seiner Pariser Zeit, das umfangreiche Lied-Schaffen der 60er, das Oratorium „Canto General“, die 4. Sinfonie, die Rhapsodien für Gitarre und Cello bis hin zu den Opern. Fast 30 musikalische Beispiele, von denen jedes für eine Schaffensperiode steht, machen deutlich, über welch breit gefächertes kompositorisches Spektrum Theodorakis verfügt, und öffnen die Wahrnehmung für ein gewaltiges Werk. Die außerordentlich bewegte Biografie des Künstlers steht in symbiotischer Beziehung zu seinen Kompositionen – weder seine Musik noch sein Leben sind losgelöst vom Hintergrund der konkreten europäisch-griechischen Geschichte zu betrachten, vor dem sie sich entfalteten und deren Komplexität sie nun wie in einem Panorama aufzeigen.

    Der Film nähert sich dem Phänomen Theodorakis, indem er vor allem den Komponisten selbst zu Wort kommen und Musik und Bild für sich sprechen lässt. Nicht kommentierend oder erklärend, sondern sich ganz und gar auf den Künstler einlassend, wird versucht, filmisch dem gerecht zu werden, was die Faszination des Werks dieses großartigen Mannes ausmacht. Durch und durch authentisch – so ist Theodorakis in diesem filmischen Dokument zu erleben und sicher auch hier völlig neu zu entdecken.
Crew
  • Regie: Asteris Kutulas & Klaus Salge
  • Drehbuch: Asteris Kutulas & Klaus Salge
  • Kamera: Mike Geranios, Stelios Efstathopoulos, Dionyssia Kopana, Matthias Seldte, Asteris Kutulas
  • Schnitt: Barbara Toennieshen
  • Produzent/in: Brigit Mulders
    • Produktion: November Film Berlin
    • Ko-Produktion: ZDF/Arte
    • Verleih: Cinephil Tel Aviv
Festivals
  • (2010) Griechische Filmwoche Munich, München
  • (2011) Marathon Film Music Festival Berlin, Berlin
  • (2011) Docaviv Film Festival Israel, Tel Aviv
  • (2011) Los Angeles Greek Film Festival, Los Angeles
  • (2011) Topanga Film Festival, Topanga
  • (2011) Chicago Greek Film Festival, Chicago
  • (2011) Golden Prague International Television Festival , Prague
  • (2012) Jecheon International Music & Film Festival (South Korea), Jecheon
  • (2012) Music Gardens Festival Warsaw, Warsaw
  • (2012) Telluride Film Festival, WTelluride

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