Filmdetail

Synopsis
  • Erstmals vollzieht eine Dokumentation anhand von bisher unbekannten Archivmaterial den aufregenden Weg nach, den der Visionär Max Liebermann (1847-1935) nahm, um die Kunst des Impressionismus in Deutschland bekannt zu machen: So öffnen die Nachfahren des legendären französischen Kunsthändlers Paul Durand-Ruel ihre Archive, um Briefe und Dokumente zu zeigen, die belegen, wie schwierig es um 1900 war, die Kunst des Impressionismus zu etablieren. Noch niemals gezeigte Unterlagen aus den Archiven der Nationalen Museen im Louvre vermitteln einen Eindruck davon, was es bedeutete, um 1900 ein Kunstwerk eines deutschen Malers für ein französisches Museum anzukaufen.

    Leidenschaftlich diskutieren noch heute Kunstwissenschaftler vor den Werken Max Liebermanns über dessen Malweise. Mit lupennaher Untersuchung der Bilder kann der Zuschauer Schritt für Schritt die Entwicklung des Künstlers vom Realisten zum Impressionisten nachvollziehen. Der Farbauftrag, die Lichtführung in den Bildern Liebermanns sowie in den Werken seiner französischen Maler-Kollegen wird plastisch und anschaulich gezeigt. Martin Faass, Direktor der Liebermann-Villa am Wannsee und Kurator der dort am 21. April 2013 beginnenden Ausstellung „Liebermann und Frankreich“, zeigt dem „Jungen Freundeskreis“, wie sehr sich der Berliner Künstler an den französischen Impressionisten orientiert hat.

    Einzigartiges, hochwertiges Filmmaterial vom Beginn des letzten Jahrhunderts gewährt einen ungewöhnlichen Einblick in das Leben des deutschen Malers Max Liebermann, der eine starke und faszinierende Persönlichkeit war: Liebermann trotzte selbstbewusst dem konservativem Kunstverständnis Kaiser Wilhelms II. und setzte sich entschieden gegen dessen Kulturpolitik durch. Die Bedeutung Max Liebermanns für den kulturellen Dialog zwischen Paris und Berlin kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Crew
  • Regie: Grit Lederer
  • Drehbuch: Irene Höfer
    • Produktion: Medea Film

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